Montag, 2. Februar 2015

Ein kleiner Gruß aus dem Winterquartier


Moin moin, hier kommt ein kleiner Gruß aus dem Winterquartier!!!
In einem der trübsten Monate des Jahres hat meine Orchidee ihre wunderschönen Blüten geöffnet und verströmt ihren Duft durch die ganze Wohnung. Jedes Mal, wenn ich die Wohnung betrete, freue ich mich über den blumig süßen Geruch, der mich schon an der Tür erwartet. Auch wenn es keine klassische Frühlingsblume ist, so fühlt es sich doch wie ein kleiner Frühlingsbote an. Ich kann es kaum noch erwarten!!!

Dieses Jahr sehne ich den Frühling so sehr herbei wie selten zuvor. Ich bin schon richtig ungeduldig!!! Zum Glück kann bald das große Aussäen und Vorziehen beginnen......

Auf die Plätze, fertig, los!!!

Montag, 24. November 2014

Impressionen vom Balkon # 3 und die letzte Erte des Jahres


Moin moin, die letzten hellen Strahlen der tiefstehenden Novembersonne lassen die Blüten auf unserem Balkon leuchten und haben auch noch die letzten Chilis, Mini Paprikas und Tomaten reif werden lassen. Doch so langsam muss ich mich mit dem Gedanken anfreunden, dass dies wohl die letzten Blüten des Jahres sind und das es die letzte größere Ernte des Jahres war. Nun warten nur noch ein paar Kartoffeln und Kräuter auf ihren Einsatz.


Das Gegenlicht lässt die Blütenblätter so unglaublich zart und durchscheinend erstrahlen. Ich hätte nicht damit gerechnet zu dieser Jahreszeit noch so schöne Blüten auf dem Balkon zu haben. Auch die Chilis dürfen noch ein bisschen in der Sonne glänzen, bevor sie abgeerntet werden. Später fädle ich sie zum Trocknen auf und dann warten sie in der Küche auf ihren Einsatz.


























Der Mangold wächst auch noch fleißig weiter. Aber ich bin schon am überlegen was ich noch leckeres aus ihm zaubere. Vielleicht finde ich ja noch ein tolles Rezept das Mangold und Roter Beete miteinander verbindet.




Ich freue mich jetzt schon auf ein neues Banlkonjahr mit vielen neuen Entdeckungen, alten Bekannten und Plänen, die umgesetzt werden wollen. Dieser Satz klingt so schrecklich nach Abschied. Dabei muss ich unbedingt noch von meiner "riesigen" Kartoffelernte berichten. Aber dazu später mehr.

Tschüss

Samstag, 15. November 2014

Bananenkinder



Moin moin, vor gut einem Jahr habe ich eine kleine Bananenpflanze geschenkt bekommen. Inzwischen ist sie ordentlich gewachsen und  hat drei kleine Ableger gebildet. Die drei Kleinen sind nun so groß geworden, dass der Platz im Topf langsam knapp wurde. Und da die Mutterpflanze anfing vor sich hin kränkeln und viele Blätter verloren hat, wurde es Zeit, dass die Kleinen von ihrer Mutter getrennt wurden und in ihre eigenen Töpfe umziehen konnten. Die beiden kleineren Bananenpflanzen haben eine Topf-WG aufgemacht und scheinen sich dort sehr wohl zu fühlen.
Ehrlich gesagt, habe ich mir vor dem Umtopfen keine großen Gedanken über die Umsetzung gemacht. Denn ich habe bereits vor Jahren eine Banane besessen und auch diese hatte ab und zu Ableger. Soweit ich mich erinnern konnte, habe ich den Wurzelballen der Mutterpflanze, an der Stelle wo die kleinen Ableger wuchsen, von der Erde befreit und die Ableger von der Mutterpflanze gebrochen. Anschließend hab ich die Kleinen mit frischer Erde in ihre neuen Töpfe gepflanzt. Diese Mal bin ich ebenso verfahren und die Aktion scheint von Erfolg gekrönt zu sein.







































Erst nachdem eine Freundin mich fragte, ob ich die Ableger nicht mit einem scharfen Messer abgeschnitten hätte, kam ich auf die Idee nachzulesen, wie man die Kleinen richtig von ihrer Mutterpflanze trennt. Die notwendigen Utensilien sind anscheinend ein scharfes Messer, frische Blumenerde und etwas Holzkohlepulver. Immerhin der Punkt mit der frischen Erde ging an mich. Was das scharfe Messer und die Holzkohle angeht..... Naja .... Mit dem Holzkohlepulver werden die Schnittstellen bestreut und das Pulver soll desinfizierend wirken und dafür sorgen, dass die Schnittstelle besser abtrocknen. Ob es den Kleinen nun mit oder ohne Holzkohle besser geht, kann ich nicht sagen. Doch meinen Bananenpflanzen ist die fixen Umtopfprozedur nicht schlecht bekommen und sie scheinen nichts zu vermissen.







































Inzwischen geht es auch der großen Banane wieder besser. Sie produziert fleißig neue Blätter und sie lässt es sich nicht nehmen und bildet jetzt schon wieder einen kleinen Ableger. Doch bis der stark genug ist, um allein klar zu kommen, wird er noch etwas größer werden müssen.

Tschüss


Samstag, 4. Oktober 2014

Betonpflanzbecher - selbstgemacht


Moin moin, nachdem mein Dachwurzzuwachs auf dem Balkon auf neue Pflanzgefäße gewartet hat, konnte ich nun Abhilfe schaffen. Vier der kleinen Sukkulenten sind nun in ihre neuen Behausungen umgezogen. Doch das Warten hat sich gelohnt. Die kleinen Betongefäße gefallen mir überaus gut und die Herstellung war geradezu Kinderleicht. Nun zieren sie unsere Fensterbank und ergänzen meine übrigen Sukkulenten wunderbar. 



Zutaten:
- Blitzbeton (Mörtel und Kies sind bereits im richtigen Verhältnis        gemischt)
- Wasser
- Mischgefäß
- Holzspatel zum Mischen
- acht Plastikbecher
- Gummibänder






Zum Beginn meines kleinen Projektes habe ich mir verschiedene Gefäße überlegt. Für den Anfang sollte die Form relativ unkompliziert sein und ich wollte nicht extra eine Form bauen, in die ich meinen Beton fülle. Für solche einfachen Formen eignen sich bspw. Tetra Paks, Plastikschüsseln von Salaten und Trinkbecher aus Plastik.
Um meinen ersten Versuch zu starten habe ich mich für eine Serie von Trinkbechern entschieden. Doch die Vorstellung von vier gleichförmige Betonbecher auf der Fensterbank erschien mir etwas zu eintönig. Ihre Form sollte variieren. Daher habe ich sie verschieden stark eingedellt. Damit die eingedellten Plastikbecher ihre Form behalten, wurden sie mit Gummibändern fixiert. Später sollen die Becher so aufgestellt werden, dass sie eine kleine Reihe, von intakt zu ziemlich zerknautscht, ergeben.

Um das optimale Mischungsverhältnis für den Beton zu erhalten mischt man 5 Teile Beton mit 1 Teil Wasser. Beides solange mit dem Holzspatel durchrühren, bis eine breiige Masse entsteht. Diese Masse habe ich auf meine vier Becher verteilt und sie etwa zu 2/3 gefüllt. An diesem Punkt habe ich festgestellt, dass ich zu wenig Betonmasse angerührt hatte. Also schnell nochmal eine Portion an mischen. Das ist kein Problem, da der Beton etwas braucht, bis er abgebunden hat. Zu lange sollte man mit dem Auffüllen jedoch auch nicht warten.

 


Nach dem Auffüllen habe ich dafür gesorgt, dass in den Becher ein Hohlraum entsteht, in den ich dann mein Pflanzen setzen kann. Das ging ganz einfach, indem ich einen weiterer Becher soweit in dem mit Beton befüllten Becher gesteckt habe, bis die Masse den oberen Rand des Bechers erreicht hat. Nun den inneren Becher mit eine paar Steinen beschweren, ansonsten wandert er wieder nach oben.




Nun musste der Beton nur noch abbinden. Nach gut drei Stunden war der Beton abgebunden. An dieser Stelle hätte man die Becher aus der Form lösen können. Doch das ist nur bei einfachen Formen ratsam. Sobald die Formen etwas untergriffig sind, sollte der Beton Gelegenheit bekommen in der Form zu trocknen. Dadurch wird seine Stabilität gesteigert und Kanten und Ecken brechen nicht so leicht ab. 



Nach zwei Tagen waren die Becher nicht mehr dunkel grau und es war an der Zeit sie aus ihren Formen zu lösen. Am einfachsten ist es, wenn man in den oberen Rand einen kleinen Schnitt macht und die Becher dann vorsichtig aufreißt. So kann man die Betonbecher nach und nach aus ihrer Form schälen und macht sie dabei nicht kaputt. Sobald sie aus der Form gelöst sind, trocknen sie sehr schnell weiter und verändern ihre Farbe zu einem hellen Grau. Und dann geht es ans BEPFLANZEN!!!!!

Die kleinen Pflanzbecher hab ich mit etwas sandiger Erde befüllt und dann mit den Sukkulenten bepflanzt, die relativ kleine Rosetten bilden. So wachsen sie nicht zu schnell aus ihren Töpfchen heraus. Das die Töpfe kein Abfluss haben stellt kein Problem dar, da der dicke Boden der Becher überschüssiges Wasser aufsaugt und so kaum Staunässe entsteht. Ebenfalls ist das Erdvolumen so gering, das die Erde schnell wieder durchtrocknet. Das schadet diesen Pflanze jedoch nicht, da sie aus Regionen stammen in denen die Vegetation an nährstoffarme Böden und minimale Niederschlägen gewöhnt ist.









Und hier nochmal alle von ihrer schönsten Seite.
Die Becherchen sind hier noch etwas dunkel, da sie sich nach dem Bepflanzen mit dem Gießwasser vollgesogen haben.









Eine weitere schöne Idee habe ich auf diesem Blog gefunden. Da wurden die kleinen Sukkulenten in Teedosen gepflanzt. Bei meinem nächsten Ausflug auf einen Flohmarkt werde ich auch mal nach hübschen alten Dosen ausschauhalten.....




Tschüss